Sinn und Zweck der Pflegedokumentation
In Goethes Faust steht der Satz: "Denn was mann schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach hause tragen".
Fazit: Was nicht dokumentiert ist, wurde nicht geleistet!
Das bedeutet, nicht nachzuweisende Leistungen sind für die Pflegesatzverhandlungen, Begutachtungen und Qualitätsprüfungen nicht relevant und nur was schriftlich vorgelegt werden kann, hat juristischen Bestand.
Die Pflegedokumentation ist somit als zentrale Grundlage für die Qualitäts- und Leistungsnachweise zu sehen.
Sie ist das wichtigste Planungs- und Kommunikationsmittel in der Pflege. Alle für die Pflege und Betreuung relevanten Informationen müssen deshalb allen Beteiligten zur Verfügung stehen. Pflegerische Prozesse werden dargestellt, analysiert und verbessert, sie werden "sichtbar" gemacht. Tätigkeitenwerden belegt und dienen somit der Ermittlung der Pflegestufe.
Die Pflegedokumentation muss sich am Pflegeprozess orientieren.
Grundsätzlicherfogt das Führen der Dokumentaion sachgerecht und koninuierlich.
Es muss jederzeit erkennbar sein:
- Wer (Name, Handzeichen),
- Wann (Zeit, Datum),
- Wie (Anleitung),
- Warum (Grund),
- Was (Maßnahme), getan hat!
Jedoch, was muss dokumentiert werden? Welche Anforderungen werden an die Pflegedokumentation gestellt? Warum ist es für die Pflegenden oft so schwierig eine Pflegeplanung zu erstellen?
In der Fortbildung zu diesem Thema werden die Anforderungen an eine Pflegedokumentation, rechtliche Grundlagen, das Vermeiden von häufigen Defiziten und praktische Tipps dargestellt. Die Inhalte sind abgestimmt auf die Empfehlungen des MDK.
Ausschnitt aus den Folien der Fortbildungsinhalte [6.257 KB]