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DCM

Dementia Care Mapping

An der Bradford Universität in England entwickelten Tom Kitwood und Kathleen Bredin in den 90er-Jahren des 20. Jh. das DCM-Verfahren als eine Methode der qualitativen Sozialforschung. Diese Methode ist auf Entwicklung und Verbesserung der dementiellen Begegnung/Pflege ausgerichtet und dient zur Veränderung der „Pflegekultur“.
DCM ist ein Beobachtungsverfahren, welches versucht, die Perspektive und das Wohlbefinden des erkrankten Menschen abzubilden.
Speziell ausgebildete „Mapper“ beobachten dementiell erkrankte Menschen in ihren öffentlichen Bereichen der stationären Pflege. In einem Zeitraum von mindestens sechs Stunden werden die entsprechenden Daten gesammelt. Festgehalten werden verschiedene Verhaltenskategorien mit dem Gefühl des „Wohlergehens“ oder des „Nicht Wohlergehens“.
Nach festgelegten Erfassungs- und Auswertungsregeln wird das Ergebnis gemeinsam mit den an der Pflege und Betreuung betrauten Menschen besprochen, um im Sinne des betroffenen Menschen, ggf. Veränderungen in der Begegnung und / oder in der Mileugestaltung zu bewirken oder zu festigen.
Ausbildungen zum DCM-Mapper in verschiedenen Stufen bietet die Universität Witten/Herdecke an.




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