Wer dementen Menschen begegnet, ist gefordert, sich ihrem Erleben zu stellen Die grundsätzliche Haltung ist eine wertschätzende Haltung. Demenz Erkrankte spüren, ob ihnen ohne Vorbehalte gegenübergetreten wird. Die Begegnung ist geprägt von Echtheit und Einfühlungsvermögen.
Schwerpunkte der Fortbildung Im Rahmen der basisorientierten Fortbildung werden nach Vorstellung des Krankheitsbildes, die Pflegeschwerpunkte bei dementiell erkrankten Menschen an Beispielen aus der Praxis besprochen und erarbeitet. Angelehnt nach Monika Krohwinkel, wird weiterhin die ABEDL© - Strukturen nach den jeweiligen Kriterien erörtert. Verständnisbarrieren werden aufgezeigt und somit ein Zugang in die Welt der Betroffenen erreicht. Der dementiell erkrankte Mensch kann nicht mehr in unsere Welt, wir müssen ihm in seiner Welt begegnen. Ziel der Fortbildung, dass die Teilnehmer "mit den Schuhen des Betroffenen die Welt beschreiten und sie mit seinen Augen zu betrachten".
Demenz oder das schleichende Vergessen Demenz ist ein Sammelbegriff für eine Reihe von Erkrankungen, die durch eine Veränderung des Gehirns zu einer bleibenden und fortschreitenden Veränderung geistiger und psychischer Leistungen führen. Die Erkrankung ist ein chronischer, fortschreitender Abbauprozess des Gehirns, bei dem es zum Verlust von Nervenzellen kommt.
Es werden hauptsächlich primäre und sekundäre Demenzformen unterschieden Bei den sekundären Formen liegt die Ursache nicht im Gehirn, sondern in anderen Körperorganen. Die auftretenden Verwirrtheitszustände und Gedächtnisstörungen sind Ausdruck von Fehl- oder Mangelversorgungen des Gehirns. Bei den primären Demenzen befindet sich die Ursache im Gehirn. Es handelt sich um hirnorganische Erkrankungen entweder vom degenerativen oder vaskulären Typ.
Die Demenz vom Alzheimertyp gilt als die häufigste Demenzform Die Entstehung ist immer noch weitgehend ungeklärt, der Beginn ist stets schleichend. Im Verlauf der Erkrankung kommt es zu zunehmender Schrumpfung des Gehirns und es entstehen so genannte Plaques (aus Eiweißfragmenten, Resten abgestorbener Hirnzellen und eingelagertem Aluminium).
Kernsymptom ist die Gedächtnisstörung
Therapie Pharmakologie: Spezifisch und / oder symptomatische Begleiterscheinungen. Nicht-pharmakologische Ansätze: Strukturierung des Tagesablaufes, Merkhilfen geben, soziale Kontakte und Aufklärung der Angehörigen. Weiteres: Validation/IVA, Milieutherapie, Dementia Care Mapping, Biografiearbeit, Ergotherapie, Musiktherapie, Physiotherapie, Tiergestützte Interventionen, Gartenterapie, Musiktherapie, u. a.
Ziel der Behandlung Die Selbstständigkeit des Menschen gilt es lange zu erhalten und die Unabhängigkeit zu fördern.
Flyer
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