Sie lernen die Validation nach Naomi Feil sowie die Integrative Validation nach Nicole Richard kennen. An vielen Beispielen aus der täglichen Praxis werden neue Zugangsmöglichkeiten betrachtet. Denn, wer ist in der Begegnung mit dementiell erkrankten Menschen oft orientierungslos? Wir oder die Betroffenen? Der von Naomi Feil entwickelte Ansatz der Validation versucht nicht die kognitive, sondern vielmehr die emotionale Ebene der Menschen zu erreichen. Kommunikation, Verstehen und Empathie sind zentrale Bestandteile der Methode. Es geht nicht um die Korrektur falscher Aussagen oder Handlungen, sondern darum den Menschen so anzuerkennen wie er ist, ihn zu bestätigen (validieren)!
Hinter den unzulänglichen Äußerungen wird immer ein verborgener Sinn vermutet. Dies gilt es in Worte zu kleiden und den Gefühlsgehalt zu erfassen. Aus dem so entstandenen Vertrauen erwachsen Sicherheit und ein gestärktes Selbstwertgefühl.



Die „Integrativen Validation“ von Nicole Richard (IVA) geht davon aus, das die Grundlage des Kontaktes zu dementiell erkrankten Menschen darin besteht, ein vertrauensvolles Klima zu schaffen. Die Betroffenen äußern ihre Gefühlsbefindlichkeiten direkt und spürbar. Diese Gefühle wahrzunehmen, sie wertzuschätzen, bedeutet das Vertrauen der einzelnen Personen zu gewinnen.
Wenn die Antriebe und Gefühle von Menschen mit Demenz wahrgenommen und in kleinen Sätzen wertschätzend wiedergegeben werden, fühlen sich die Betroffenen verstanden. Redewendungen, Metaphern und Sprichwörter werden erkannt und können zum Gespräch führen. Schlüsselwörter, die biografiebezogen benutzt werden führen zum persönlichen Zugang.



Validation / Integrative Validation

Validation nach Feil

Integrative Validation nach Richard

Termin:

Montag, den 19. Dezember 2012 von 09.00 bis 16.00 Uhr
Referentin: Margarete Stöcker


Tagesveranstaltung
incl. Getränke, Kaffee, Tee, Snacks, Obst
incl. Seminarunterlagen
incl. Teilnahmebescheinigung
pro Person 98,00 €

Ermäßigungenshinweise hier


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